Heute, am 5. September, fand in der Stadt Cholpon-Ata die 6. Sitzung des Kirgisisch-Deutschen Wirtschaftsrats mit Vertretern der staatlichen Organe der Republik Kirgisistan und der Bundesrepublik Deutschland, der Geschäftswelt und relevanten Organisationen statt.
Die Sitzung wurde von Adylbek Kasymaliev, dem Vorsitzenden der Ministerkabinetts der Republik Kirgisistan und Co-Vorsitzenden des Wirtschaftsrats von kirgisischer Seite, eröffnet. Von deutscher Seite hielt Reinhard Krämmel, der Hauptkonsul in den Bundesländern Bayern und Thüringen der Republik Kirgisistan und Co-Vorsitzender des Wirtschaftsrats, eine Ansprache zur Begrüßung.
Während der Sitzung diskutierten die Teilnehmer über den aktuellen Stand und die Zukunft der kirgisisch-deutschen Handels-, Wirtschafts- und Investitionskooperation sowie über die Möglichkeiten zur Umsetzung gemeinsamer Projekte. Themen waren die Anwerbung deutscher Investitionen, die Einführung moderner Technologien und die Schaffung günstiger Bedingungen für die Geschäftstätigkeit.
"Kirgisistan ist daran interessiert, die Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft auszubauen und Investitionen zu gewinnen. Es ist wichtig für uns, langfristige Partnerschaften zu entwickeln, moderne Technologien einzuführen, die Produktion zu fördern und gemeinsame Investitionsprojekte umzusetzen sowie günstige Bedingungen für die Einführung einheimischer Produkte auf neuen Märkten zu schaffen"
— Ravshanbek Sabirov, der Leiter des Nationalen Agentur für Investitionen der Republik Kirgisistan
Die Parteien erörterten die Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Energie und erneuerbare Energiequellen, Landwirtschaft und Verarbeitung, Digitalisierung und IT, grüne Wirtschaft, Tourismus, Transport und Logistik sowie die Entwicklung von kleinen und mittleren Unternehmen und die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte.
Darüber hinaus wurden die Themen der Erweiterung des Zugangs kirgisischer Produkte zu den Märkten Deutschlands und der Europäischen Union, der Entwicklung direkter Kontakte zwischen Unternehmern sowie der Durchführung von Geschäftsmissionen und B2B-Meetings diskutiert.
Am Ende der 6. Sitzung des Kirgisisch-Deutschen Wirtschaftsrats einigten sich die Parteien darauf, die Arbeit in folgenden Bereichen fortzusetzen:
- Erweiterung der Investitionskooperation in den Bereichen Energie, Landwirtschaft und Verarbeitung, grüne Wirtschaft, Tourismus, Transport und Logistik, Digitalisierung und IT sowie Förderung vielversprechender gemeinsamer Projekte;
- Aktivierung der direkten Interaktion zwischen Vertretern der Geschäftswelt beider Länder durch die Durchführung von Business-Foren, Geschäftsmissionen, B2B-Meetings und anderen Veranstaltungen;
- Unterstützung der Handelsentwicklung und der Förderung kirgisischer Produkte auf den Märkten Deutschlands und der Europäischen Union durch Verbesserung der Produktqualität, Weiterentwicklung des Zertifizierungssystems und Einführung internationaler Standards;
- Entwicklung der Zusammenarbeit im Bereich Technologien, Innovationen und Ausbildung, die die Unterstützung von Startups und digitalem Unternehmertum sowie die Interaktion zwischen Bildungseinrichtungen, relevanten Organisationen und der Ausbildung qualifizierter Fachkräfte umfasst;
- Stärkung der Rolle des Kirgisisch-Deutschen Wirtschaftsrats als Plattform für praktische Interaktion, Austausch von Informationen über vielversprechende Projekte und Entwicklung gemeinsamer Lösungen zu aktuellen Fragen.
Die Parteien erklärten ihr Interesse, die kirgisisch-deutsche wirtschaftliche Partnerschaft weiter zu stärken und die erzielten Vereinbarungen durch neue Investitionen und gemeinsame Projekte umzusetzen.












